100 Jahre Friedrichstadt Palast

Vorstellung

29.11.19

VIVID Jubiläumsshow

Große Verdienste statt großer Namen: Am 29. November 2019 feierten wir unsere hundertjährige Bühnengeschichte mit 1.900 geladenen Menschen aus Krankenhäusern, Feuerwehren, Polizeien und anderen Einrichtungen, die die Hauptstadt jeden Tag zusammenhalten.

Jubiläum

Große Verdienste statt großer Namen: Eine Liebeserklärung an 1.900 Berliner*innen

Zum 100. Geburtstag einer nationalen Institution wie dem Friedrichstadt-Palast könnte der rote Teppich voller prominenter Politiker*innen, Stars und Sternchen sein. Stattdessen galt am 29. November 2019 bei der Jubiläumsvorstellung: Promidichte null. Wir feierten unsere hundertjährige Bühnengeschichte mit 1.900 geladenen Menschen aus Krankenhäusern, Feuerwehren, Polizeien und anderen Einrichtungen, die die Hauptstadt jeden Tag zusammenhalten.

Sie alle kamen mit Ehrenkarten in den Genuss einer kostenlosen Vorstellung der VIVID Grand Show und im Anschluss einer rauschenden Geburtstagsparty. Damit wirklich jeder Sitzplatz an verdiente Berlinerinnen und Berliner ging, waren nicht nur keine Prominenten, sondern ebenso Aufsichtsrat und Führungskräfte nicht geladen.

Der 100. Geburtstag wurde ganz im Sinne unseres Gründers, Max Reinhardts, gefeiert, der ein Theater für alle wollte, nicht nur für Spitzen und Eliten. Vor 100 Jahren, am 29. November 1919, eröffnete er das Große Schauspielhaus, den Vorgängerbau des Palastes. Ein Kurzfilm, der an die wechselvolle Vergangenheit des Palastes erinnerte, leitete den Abend ein und ließ die Stimme Max Reinhardts zum ersten Mal im neuen Friedrichstadt-Palast erklingen. In einer Projektion der ‚Tropfsteinhöhle‘ des Großen Schauspielhauses verschmolzen für einen Moment der alte und der neue Palast.

Rechtzeitig zum Jubiläum wurde auch eine Flagge mit Davidstern und der Aufschrift ‚Jüdische Wurzeln seit 1919‘ vor dem Haupteingang eingeweiht als Zeichen für Freiheit, Vielfalt und Demokratie sowie als Bekenntnis zu unserem jüdischen Erbe: Sowohl Max Reinhardt als auch Erik Charell litten wegen ihrer jüdischen Abstammung unter der NS-Diktatur, Charell war zudem homosexuell. Die Architektursprache Hans Poelzigs und seiner Frau und Arbeitspartnerin Marlene galt bei den Nationalsozialisten als entartet.

Alle emotionalen Momente dieses besonderen Jubiläums gibt es HIER

29.11.19

WO:
Friedrichstadt-Palast
Friedrichstraße 107
10117 Berlin

Beginn:
19:30 UHR

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